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T-Online verliert Spitzenposition

Überholt

Google und Ebay haben das führende deutsche Online-Portal T-Online überholt. Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) stagnierte T-Online im Oktober bei 12,6 Millionen Besuchern, während es die Suchmaschine Google und das Auktionshaus Ebay auf 12,8 Millionen Besucher brachten. Die Angaben gehen auf Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens Nielsen-Netratings zurück. Einen Grund für die Stagnation sieht die FAZ in der Kommerzialisierung von T-Online und dem Qualitätsverlust bei redaktionellen Inhalten.

Zwischen redaktionellen Beiträgen und Werbung werde nicht sauber getrennt. So führt ein Klick auf "Tagesgeld" direkt zu einer Consors-Werbung, und die Suche nach Kreditkarten leite den User direkt zu einer Anzeige von American Express.

"Der Vergleich der durchschnittlichen Verweildauer der Nutzer auf den Seiten zeigt unter den drei Spitzenreitern ebenfalls einen Vorsprung für Ebay. Fast zwei Stunden verbringen die Nutzer dort im Durchschnitt.", so die Zeitung. Die führende Position in dieser Kategorie weise weiterhin der Online-Dienst AOL auf, dessen 4,8 Millionen Besucher im geschlossenen Dienst rund 3 Stunden und 40 Minuten im Durchschnitt verweilten. Davon entfalle aber mehr als eine Stunde auf den AOL Instant Messanger (AIM), mit dem sich Texttelegramme in Echtzeit austauschen lassen.

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