Naturschutz in Deutschland
Zwei neue Nationalparke in Hessen und Nordrhein-Westfalen
Der NABU erwarte nun die konsequente Umsetzung der Nationalparkverordnungen mit dem Ziel einer möglichst raschen, unbeeinflussten Naturentwicklung auf großen Flächen. "Der Aufbau der Nationalparkverwaltungen und die Erarbeitung der notwendigen Naturschutz-Fachkonzepte müssen zügig umgesetzt werden", forderte Tschimpke. Hier gehe der NABU davon aus, dass die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus in Übereinstimmung gebracht werde mit den fachlichen Zielen des Naturschutzes. "Im Nationalpark Eifel muss insbesondere die nationalparkgerechte Folgenutzung der Burg Vogelsang garantiert werden", so der NABU-Präsident.
Mit den Nationalparken Eifel und Kellerwald steige die Zahl dieser bundesweiten Großschutzgebiete auf 15. Ihre regionale Verteilung konzentriere sich bisher überwiegend auf die nördlichen und östlichen Randbereiche Deutschlands. Tschimpke zeigte sich erfreut darüber, dass mit der Ausweisung der neuen Nationalparke begonnen wurde, die klaffenden Lücken an solchen Schutzgebieten in den alten Bundesländern zu schließen.
"Das Potenzial an Großschutzgebieten im Westen und Süden Deutschlands ist mit den Nationalparken Eifel und Kellerwald allerdings nicht erschöpft", so der NABU-Präsident. So seien in Nordrhein-Westfalen Naturschützer schon seit Jahren um die überfällige Ausweisung der Senne in Ostwestfalen als Nationalpark bemüht. Weiße Flecken auf der Nationalparkkarte gäbe es aber auch noch in Rheinland-Pfalz und im Flächenland Baden-Württemberg.
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Am 12. Jan. 2004 unter:
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