Fischerei
Delfine im Nordostatlantik vor dem Aussterben
Jeden Winter würden Hunderte toter Delfine und Schweinswale an europäische Strände gespült. Die Fischer, die Speisefische wie Seebarsch, Makrele oder Thunfisch fangen, würden die Säugetier-Kadaver meist verstümmelt zurück ins Meer werfen. Wissenschaftler der Internationalen Walfangkommission schätzten, dass weltweit jährlich 300.000 Wale und Delfine in Fischernetzen sterben.
"Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dürfen nicht länger tatenlos zusehen, sondern müssen umgehend aktiv werden, um das Kleinwalsterben zu beenden.", fordert Ali Ross, Fischereiexpertin der WDCS.
Die EU habe das Problem erkannt, seit Jahren aber keine effektiven Maßnahmen eingeleitet. Eine Initiative der EU-Kommission liege seit Juli 2003 vor. Der darin geplante Einsatz von akustischen Scheuchvorrichtungen (Pingern) müsse überwacht werden. Nur so liessen sich die Wirksamkeit dieser Geräte sowie mögliche schädliche Auswirkungen auf die Tiere feststellen. Auch der von der EU vorgeschlagene Einsatz von Beobachtern an Bord der Fangflotten greife zu kurz, so die Kritik. Die Anzahl der Beobachter, die den Beifang von Walen und Delfinen erfassen sollen, sei zu gering.
Auch die nächste UN-Konferenz zum Schutz der biologischen Vielfalt (CBD) müsse ihren Beitrag leisten, den Beifang zu verringern und Meerestiere zu schützen. Greenpeace fordert die Vertreter der CBD auf, Meeresschutzgebiete einzurichten, in denen sich die Tiere erholen und ungestört vermehren können. Die CBD tagt vom 9.-20. Februar 2004 in Malaysia.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 20. Jan. 2004 unter:
nachrichtenStichworte:
« Mehr Genfood aus Entwicklungsländern durch Gentechnikgesetz
Beschränkung der Religionsausübung kann Asylgrund sein »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
- Arbeitsrecht: EuGH Urteil enttäuscht
- Finca Mallorca und andere Schnäppchen
- Windenergie wieder auf gutem Weg
