Weltsozialforum in Mumbai

Aufruf zur Unterstützung des bewaffneten Widerstandes im Irak ab abgelehnt

Die AKTION 3.WELT Saar lehnt den Aufruf der indischen Schriftstellerin Arundhati Roy, die Anschläge im Irak zu unterstützen, ab. Das betonte Hartmut Regitz zum Abschluß des Weltsozialforums im indischen Mumbai (ehemals Bombay), an dem er als Delegierter der AKTION 3.WELT Saar teilgenommen hat. Die Anschläge im Irak hätten mit Emanzipation nichts zu tun. Die Festlegung des 20. März als weltweiter Aktionstag gegen die US-Truppen im Irak sei eine falsche Schwerpunktsetzung, da es vorher keine relevante Kritik am Terror des Massenmörders Saddam Hussein gab.

Positiv ist für die AKTION 3.WELT Saar, dass das Weltsozialforum zur Horizonterweiterung beigetragen hat. Gegenüber den traditionellen Themen Krieg, Arbeit und Sozialabbau von Porto Alegre in Brasilien, wo die ersten drei Weltsozialforen stattfanden, sind neue Schwerpunkte hinzugekommen; die asiatischen Konflikt- und Kriegszonen wie Burma, Myanmar, Indonesien oder der Indien-Pakistan Konflikt.

Dies gilt auch für religiösen Fundamentalismus, zum Beispiel die immer wieder in indischen Kommunen aufflammenden tödlichen Konflikte zwischen Hindus und Muslimen oder der Ausschluss der Dalits (Zerbrochene), die 20 Prozent der indischen Gesellschaft ausmachen.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!