Nicht umgesetzt

Beschneidung von Mädchen noch gängige Praxis

Anlässlich des "Internationalen Tags gegen Mädchenbeschneidung" am 6. Februar ruft die Menschenrechtsorganisation World Vision die Regierungen Europas dazu auf, nationale Aktionspläne zur Bekämpfung der Mädchenbeschneidung verstärkt zu unterstützen. Obwohl viele afrikanische Länder die menschenverachtende Praxis verboten und ergänzend dazu Aktionspläne entwickelt hätten, fehle es noch an der konsequenten Umsetzung dieser Pläne. Meist hätten andere Themen Vorrang, zumal Finanzmittel nicht zuletzt auf Druck europäischer Geldgeber anders verteilt werden.

"Wir fordern von den europäischen Gebern, dass sie Programmen zur Aufklärung über Mädchenbeschneidung größere Priorität einräumen", sagt Iris Manner, die für die Organisation im Dezember ein Projekt gegen Mädchenbeschneidung in Kenia besuchte.

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