Gleichstellungsgesetz gefordert
Selbstverpflichtung zu Chancengleichheit für Frauen wirkt nicht
Ein Gleichstellungsgesetz zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft sei "nach wie vor notwendig", betonte Engelen-Kefer. Sie fügte hinzu, die Privatwirtschaft sei "noch meilenweit" von einer systematischen und nachhaltigen Chancengleichheit für Frauen entfernt.
Humme und Schewe-Gerigk unterstrichen, einer Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt sei bisher noch nicht wirksam begegnet worden: "Die Freiwilligkeit für die Wirtschaft bei der Einführung und Umsetzung möglicher Maßnahmen hat sich bisher als nicht zielführend erwiesen."
Zweieinhalb Jahre nach einer Vereinbarung zwischen Bundesregierung und den Spitzenverbänden der Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft hatten beide Seiten am Donnerstag Bilanz gezogen. Demnach haben Frauen trotz guter Ausbildung immer noch schlechter bezahlte Jobs und geringere Berufschancen als Männer.
Die Erwerbstätigenquote von Frauen lag so im Jahr 2002 bei 58,8 Prozent und damit deutlich niedriger als bei Männern mit 71,9 Prozent. Zudem arbeiteten viele Frauen in Teilzeit, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium, Christel Riemann-Hanewinckel (SPD). Der Forderung nach einem Gesetz erteilte Riemann-Hanewinckel eine Absage. Auf freiwilliger Basis werde bei den Unternehmen mehr erreicht als durch eine gesetzliche Vorgabe.
Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Arbeitgeberverbände, Reinhard Göhner, lehnte gesetzliche Regelungen als zu "bürokratisch" und damit "kontraproduktiv" ab.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 30. Jan. 2004 unter:
arbeitStichworte:
« Heilmittelversorgung für Behinderte bedroht
Bundestag setzt "Beirat für nachhaltige Entwicklung" ein »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
