Atomenergie
Lichterdemo in Dillingen gegen das Atommüll-Zwischenlager Schwaben
In den letzten Monaten hätten in Schwaben viele Menschen sich mit dem Atommüll und der dahinterstehenden Atomenergie befaßt. Immer mehr Menschen erschreckten vor der lange vertuschten Ungeheuerlichkeit, daß wir tödlich strahlenden Atommüll in den Kernkraftwerken erzeugen, der auch noch in über 100.000 Jahren unsere Nachkommen bedroht. Die evangelische und die katholische Kirchen in Heidenheim, Dillingen, Höchstädt, Donauwörth haben sich deshalb öffentlich gegen den Bau des Atommüll-Lagers und für eine Energiewende ausgesprochen.
"Wir wollen mit der Lichterdemo am kommenden Freitag, ein Zeichen für die Politik in Brüssel, Berlin und München setzen, daß wir das gefährliche Zwischenlager und den Ausbau des Akw Gundremmingen, verharmlosend Leistungssteigerung genannt, entschieden ablehnen. Daß wir für eine verantwortbare Energiepolitik arbeiten und die Energiewende von München, Berlin und Brüssel wünschen und fordern! Alle Bürgerinnen und Bürger, Städte und Gemeinden, Kirchen und Vereine, denen zum Schutz unserer Gesundheit und zur Bewahrung der Lebensgrundlagen unserer Nachkommen die Verhinderung des Atommüll-Lagers Schwaben und zugleich die Verwirklichung einer atomfreien sowie klimaunschädlichen Energiewirtschaft ein Anliegen ist, sollen dies am 9. Januar 2004 in Dillingen zeigen!", heißt es im Aufruf des FORUM.
Bisher haben ihre Unterstützung erklärt: Ulmer Ärzteinitiative, Bund Naturschutz, Mahnwache Gundremmingen, ödp Schwaben, GRÜNE Jugend Dillingen, Energiewende atomkraftfreies Schwaben. Sprechen werden nach heutigem Stand: zur Begrüßung wahrscheinlich Oberbürgermeister Weigl, Pfarrer Kleiner, ein kath. Pfarrer als Vertreter des Regionaldekans Fellner, Rita Jubt für den Bund Naturschutz, Raimund Kamm für das FORUM.
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