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Gezüchteter Lachs stark verseucht

Gesundheitsrisiken

Gezüchteter Lachs ist deutlich stärker toxisch belastet als solcher aus natürlicher Umgebung. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der Universtiäten Indiana, Michigan und New York gekommen. Die Verseuchung durch PCBs (polychlorierte Biphenyle), Dioxine und Pestizide ist bei den gezüchteten Fischen zehn Mal so hoch. Die folgenden Gesundheitsrisiken könnten die erzielbaren Vorteile für die Gesundheit entscheidend vermindern. Die Wissenschaftler untersuchten 700 gezüchtete und wilde Lachse aus der ganzen Welt. Beim Vergleich von gezüchtetem Lachs aus dem Atlantik mit wildem Lachs aus dem Pazifik zeigte sich, dass die Konzentration von 13 organischen Chlorverbindungen in den gezüchteten Tieren deutlich höher war. Die Ergebnisse der Studie wurden im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht.

Viele der nachgewiesenen Chemikalien wie PCBs, Dioxine, Dieldrin, DDT und Toxaphene gefährdeten das Immunsystem oder die Fortpflanzungsorgane und könnten Krebs verursachen. Der am stärksten belastete Lachs wurde laut der Studie in Schottland und den Faröer Inseln hergestellt.

Entsprechend den Empfehlungen der US Environment Protection Agency sollte man nicht mehr als 55 Gramm dieser Fische monatlich zu sich nehmen. Das entspreche einem Viertel einer normalen Portion. Das Team berechnete für gezüchteten Lachs aus Kanada und Maine eine Obergrenze von einer halben Portion pro Monat. Bei Fischen aus Chile oder dem Staat Washington liegt die Grenze bei einer Portion.

Die in der Vergangenheit von der Industrie in großem Ausmaß eingesetzten Schadstoffe seien heute bei Fisch weit verbreitet. Sie sammelten sich im Fett des Zuchtlachses aufgrund der Fütterung mit konzentrierten Fischölen und Mehl an. Die Hersteller haben laut NewScientist bis jetzt immer betont, das die Belastungen für ein gesundheitliches Risiko zu gering seien.

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