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Dosenpfand stabilisiert Mehrwegquote

60 Prozent

Die Einführung des "Dosenpfandes" hat zu einer dauerhaften Stabilisierung der Mehrwegquote geführt. Das berichtet die Deutsche Umwelthilfe e.V.(DUH). Seit Januar 2003 liege die Mehrwegquote fast exakt bei etwas über 60 Prozent. Damit besteht nach Ansicht der DUH die notwendige Investitionssicherheit für rund 14.000 auf Mehrweg setzende Betriebe der Getränkewirtschaft mit ca. 200.000 Arbeitsplätzen. Auch die Umwelt profitiere pro Jahr durch 450.000 Tonnen weniger Klimagas und über eine Milliarde weniger fehlgeworfener Einwegverpackungen.

In einer Quartalsbetrachtung der Entwicklung der Mehrwegquote für den Zeitraum 2001 bis 2003 zeigten die Zahlen eindrucksvoll die Wirksamkeit des Pflichtpfandes: So fiel die Mehrwegquote in den Jahren 2001 und 2002 mit immer größerer Geschwindigkeit dramatisch ab. Im ersten Quartal 2001 lag die Quote noch bei 61,9 Prozent fiel sie um fast zehn Prozentpunkte im 4. Quartal 2002. Ihren absoluten Tiefststand erlebte sie im Monat Dezember mit nur rund 50 Prozent.

Nur die extrem niedrige Mehrwegquote beim Wein (14,9 Prozent für 2003) und den fruchthaltigen Getränken inklusive Wellness (16,5 Prozent) belasteten die Gesamtmehrwegquote und verhinderten derzeit, dass diese auch nur in die Nähe der 72 Prozent-Schutzquote komme. Daher spricht sich der Verein für ein Pfand auf diese Getränke in Einweg zum Jahresende aus.

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