Nur fürs Image
Weniger Gentech-Pflanzen mit Nutzen für Verbraucher
Das Hauptinteresse der Gentech-Industrie liege nach wie vor bei transgenen Pflanzen mit veränderten agronomischen Eigenschaften wie Herbizid- und Insektenresistenz, so das Ergebnis. "Die Gentech-Konzerne haben ein Problem: Die europäischen Verbraucher wollen keine Gentechnik auf dem Teller.", sagt Doris Tropper, stellvertretende Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
In den nächsten fünf Jahren würden weiter transgene Pflanzen der sogenannten ersten Generation das Marktgeschehen dominieren. Die Palette der bereits kommerzialisierten Pflanzenarten werde voraussichtlich um folgende neue Arten erweitert werden: Banane, Erbse, Erdnuss, Futterrübe, Gerste, Gurke, Kopfsalat, Luzerne, Pfeffer, Sonnenblume und Weizen. Sie sollen resistent gemacht werden gegen Pilze, Viren, Insekten und Herbizide.
Die Autoren der Studie, Christof Potthof und Benno Vogel, schließen nicht aus, dass vereinzelt auch Agrarprodukte mit veränderten Qualitätsmerkmalen auf den Markt kommen werden. "Die Gentech-Industrie arbeitet daran, die Haltbarkeit zu verlängern, die Verdaubarkeit bei Futtermitteln zu verbessern oder Fettsäuren-, Stärke- und Proteinstoffwechsel zu verändern." Allerdings würden diese Produkte den KonsumentInnen keine Vorteile bringen, sondern allenfalls den industriellen Verarbeitern von Lebens- und Futtermitteln.
Die Studie entstand mit der Unterstützung von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bio Suisse, Greenpeace Schweiz, Pro Natura, WWF Schweiz, Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG) und der Zukunftsstiftung Landwirtschaft.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
- Arbeitsrecht: EuGH Urteil enttäuscht
- Finca Mallorca und andere Schnäppchen
