Länder sollen nachbessern
Umweltstandards bei Agrarreform unzureichend
"Wenn der Bauer für jeden Hektar seiner Fläche eine gleiche Prämie erhält und nicht mehr wie bisher Prämien nur für bestimmte Produkte, dann fällt der Anreiz zur Überproduktion dieser Produkte weg.", so Hubert Weiger, agrarpolitischer Sprecher des BUND. Große Agrarbetriebe dürften nicht übermäßig stark gefördert werdens, sonst würden sie mit Billigangeboten arbeitsintensive bäuerliche Höfe verdrängen. Prämien für die Agrarbetriebe müssten deshalb an die Zahl der Arbeitskräfte gebunden werden, da umweltfreundliche Anbaumethoden mehr Personal erforderten. Das müsse bei der Berechnung der Flächenprämien berücksichtigt werden.
Grünlandbetriebe mit ökologisch wertvoller Wiesen- und Weidewirtschaft hätten bisher keine Direktbeihilfen erhalten. Der Verfall der Milchpreise wirke hier verheerend. Die Organisation fordert, Grünlandbauern schon ab 2005 mindestens 150 Euro pro Hektar zu zahlen. Wenn der Einstieg in die Grünlandprämie zu niedrig ausfalle oder ihre Erhöhung verschoben werde, seien besonders die ökologisch wirtschaftenden Milchbetriebe gefährdet.
"Mit ihrem Vorschlag, die Prämien später umzuschichten, handeln Länder wie Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im Interesse einiger weniger Großbetriebe und unter dem Druck des Bauernverbandes.", meint Weiger. Der Status quo mit seinen bisherigen Agrarsubventionen sei vielen Bauernfunktionären immer noch lieber als Veränderungen hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft über die gesamte Fläche.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 18. Feb. 2004 unter:
nachrichtenStichworte:
« Union verliert eigene Umfragen-Mehrheit
Bundesregierung missachtet Siegel bei Tropenholz-Beschaffung »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
