In die Wiederaufarbeitung

Atomtransporte in der Nacht zu Mittwoch

Erstmals in diesem Jahr sollen in der Nacht zum Mittwoch Züge mit Atommüll über deutsche Bahnstrecken rollen. Nach Informationen der Umweltschutzorganisation Greenpeace starten die Transporte vermutlich aus vier Atomkraftwerken. So würden abgebrannte Brennelemente aus Neckarwestheim zur Wiederaufbereitungsanlage im britischen Sellafield gebracht, sagte Greenpeace-Expertin Susanne Ochse. Weitere Züge aus Esenshamm, Stade und möglicherweise auch Grohnde würden die französische Atomfabrik in La Hague ansteuern.

Laut Ochse sollen die Züge voraussichtlich am Mittwochmittag den deutsch-französischen Grenzübergang Wörth-Lauterbourg passieren.

Die Wiederaufarbeitung von Atommüll ist umstritten, weil sie die Umgebung der Anlagen großflächig und massiv radioaktiv verseucht. Auch wird das Volumen des Abfalls vervielfacht.

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