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IPPNW fordert Abzug von US-Atomwaffen aus Deutschland

Bundeswehr-Einbindung kritisiert

Die Organisation Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordert den Abzug aller US-Atomwaffen aus Deutschland. Insgesamt lagerten in Ramstein und in Büchel in der Eifel 65 Kernsprengköpfe mit der Sprengkraft von 150 Hiroshima-Bomben, sagte IPPNW-Sprecher Jens-Peter Steffen sagte der "Berliner Zeitung". Mit einer Protestaktion unter Beteiligung prominenter Unterstützer wie Sir Peter Ustinov, Senta Berger oder Manfred Krug wolle man am 20. März in Ramstein der Forderung an die Bundesregierung Nachdruck verleihen.

Zudem solle auf die Gefahren der amerikanischen "Vorreiterrolle" bei der Entwicklung neuer Atomwaffen und von Szenarien für deren Einsatz hingewiesen werden.

Steffen kritisierte zugleich die Einbindung von Bundeswehr-Soldaten in die atomare Strategie. "Deutsche Soldaten werden an Dummies dieser Waffen für den so genannten Verteidigungsfall trainiert, sagte er. Das sei ein Verstoß gegen internationale Rüstungskontrollverträge. Darüber hinaus seien deutsche Soldaten in die entsprechenden Strukturen der NATO eingebunden.

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