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Die Bürger finden die Agenda 2010 sozial ungerecht

Umfrage

Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Hamburger Magazins "Stern" halten 64 Prozent der Bürger die Politik der Agenda für falsch und sogar 76 Prozent für sozial ungerecht. 60 Prozent sagen, die Reformen hätten ihnen persönlich eher Nachteile gebracht, Vorteile registrieren dagegen nur 3 Prozent. Besonders düster fällt die persönliche Bilanz der Rentner aus: 73 Prozent zählen sich zu den Reformopfern.

Des weiteren fand die Forsa- Umfrage heraus, dass die Deutschen auch der Opposition nicht mehr als der rot-grünen Koalition zutrauen: Nur 17 Prozent der Bürger meinen, dass es eine unionsgeführte Bundesregierung besser machen würde als die jetzige. 80 Prozent glauben das nicht, darunter auch 60 Prozent der Wähler von CDU und CSU.

Aufgrund dieser Reformpolitik firmierten sich mögliche Parteigründer unter dem Namen "Wahlalternative". Am Dienstag rechneten sie in einem per e-mail verbreiteten Papier scharf mit der Reformpolitik der SPD ab und kündigten an, den Protest gegen Sozialabbau in den Bundestag zu tragen. Unmittelbar vor dem SPD-Sonderparteitag will sich zudem die "Initiative Arbeit und soziale Gerechtigkeit", die vor allem von bayerischen Mitgliedern der IG Metall getragen wird, am Freitag in Nürnberg der Öffentlichkeit präsentieren. Gegen sechs der Initiatoren hatte die SPD-Spitze am Vortag Parteiausschlussverfahren eingeleitet.

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