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Seeadler sterben an ausgelegten Ködern

Pflanzenschutzmittel verwendet

In Mecklenburg-Vorpommern sterben Seeadler an illegal ausgelegten Giftködern. Nach Angaben von Ornithologen wurden in den vergangenen zwei Monaten bei Demmin und Bad Doberan vier tote Tiere aufgefunden. Untersuchungen am Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin ergaben, dass die mindestens fünf Jahre alten Greifvögel durch die Aufnahme eines nervenschädigenden Wirkstoffes verendeten.

"Die ausgewachsenen Seeadler haben kurz vor ihrem Tod Köder zu sich genommen, die mit dem Pflanzenschutzmittel Carbofuran präpariert worden sind", sagte Tierarzt Oliver Krone am Freitag in Berlin. Dabei handelt es sich um ein Mittel gegen Insekten und Bodenwürmer, das gewöhnlich als Granulat bei der Aussaat auf die Felder ausgebracht wird. In diesen Fällen sei das tödlich wirkende Gift jedoch in spezielle Fleischköder eingearbeitet worden. Umweltbehörden erwägen eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen illegalen Auslegens von Giftködern.

Mecklenburg-Vorpommern gilt als Deutschlands Hochburg für die vom Aussterben bedrohten Seeadler. Nach jüngsten Zählungen zogen 2003 im Nordosten mindestens 103 Brutpaare insgesamt 155 Jungvögel auf.

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