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Behindertenhilfe fordert Ausnahmen

Gesundheitsreform

Der Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe (BEB) fordert die Bundesregierung auf, Behinderte von den Reformen im Gesundheitswesen auszunehmen. Der Vorsitzende des BEB, Klaus-Dieter Kottnik, warf den Politikern vor, dass die Neuerungen geistig und körperlich beeinträchtigte Menschen benachteiligen würden und damit dem Grundgesetz widerspräche. Behinderte müssten Zuzahlungen und Leistungskürzungen in Kauf nehmen, profitierten aber nicht von steuerlichen Entlastungen.

Zudem verfehle die Reform ihr Ziel, die Kosten der medizinischen Versorgung zu senken. Seit Jahresbeginn habe sich der Verwaltungaufwand in der Behindertenbetreuung deutlich erhöht. Als "problematisch" bezeichnete der BEB-Vorsitzende die Stärkung der Eigenverantwortung im Gesundheitswesen. Behinderte Patienten seien oft nicht in der Lage die Mehrverantwortung wahrzunehmen.

Der BEB betreut in Deutschland mehr als 100 000 körperlich und geistig Behinderte aller Alterstufen und Behinderungsgrade. In BEB-Einrichtungen sind mehr als 75 000 Menschen angestellt.

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