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Linux - frei verfügbares Computer-Betriebssystem

Kostenlos und sicher

Linux ist ein kostenloses und frei verfügbares Computer-Betriebssystem. Es wurde 1991 von dem damals 21-jährigen finnischen Studenten Linus Benedict Torvalds erfunden und entwickelt. Er konnte sich das teure kommerzielle Betriebssystem Unix, das bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten auf Großrechnern eingesetzt wird, nicht leisten. Deshalb schrieb er sich einfach ein eigenes, Unix nachempfundenes System und gab ihm in Anlehnung an seinen Vornamen und an das Unix-System den Namen Linux.

Torvald stellte sein System von Anfang an unter die so genannte General Public License (GPL), die allen Benutzern unentgeltlich einen Zugang zum Quellcode garantiert. Anwender haben dadurch immer einen umfassenden Einblick in das sich ständig weiterentwickelnde Betriebssystem und können neue Funktionen einfach integrierern oder Programmierfehler schnell ausmerzen.

Linux wird nach Firmenangaben weltweit bereits von knapp zehn Millionen Anwendern auf acht Millionen Computern genutzt, wobei solche Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind: Viele Statistiken zählen nur die gekauften Versionen. Das Betriebssystem ist allerdings frei kopierbar, so dass jedem Kauf eine Vielzahl von Installationen entsprechen dürfte. Die Benutzergruppe reicht von privaten Anwendern über Schulungsfirmen, Universitäten und Forschungszentren bis hin zu kommerziellen Anwendern und Firmen, die in Linux eine echte Alternative zu anderen Betriebssystemen wie Windows sehen. Das System und weiterführende Komponenten wie Programmierumgebungen, Netzwerksoftware und grafische Benutzeroberflächen werden von diversen Herstellern über das Internet und den Computerfachhandel angeboten.

Durch die Offenlegung des Quellcodes gilt Linux als sehr sicher, da Programmierfehler so schneller auffallen und sofort behoben werden können. Der WWW-Browser des Betriebssystem-Marktführers Microsoft beispielsweise, der Internet Explorer, hat dagegen eine Vielzahl von Sicherheitslöchern, die von Microsoft nicht behoben werden, obwohl sie bereits seit Monaten bekannt sind. Fast alle Schad-Software wie Viren, 0190-Dialer und Trojanische Pferde setzen daher auf Windows als Betriebssystem und die Microsoft-Programme Internet Explorer und Outlook, um sich zu installieren und zu verbreiten.

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