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Gelähmten Mäusen wird Bewegungsfähigkeit zurück gegeben

Medizinforschung

Deutsche Forscher haben einen neuen Ansatz entdeckt, mit dem in Zukunft möglicherweise Lähmungen nach Rückenmarksverletzungen behandelt werden können: Durch das Abfangen eines Botenstoffs, der von den verletzten Zellen produziert wird, verhindern sie die Zerstörung benachbarter Nervenzellen. Es gelang den Wissenschaftlern vom Heidelberger Krebsforschungszentrumbereits sogar bei Mäusen die Bewegungsfähigkeit nach einer Rückenmarksdurchtrennung wieder herzustellen.

Die Folgen einer Verletzung der Nerven im Rückenmark hängen nicht nur davon ab, wie schlimm die eigentliche Nervenschädigung ist, sondern auch davon, wie viele Zellen anschließend als Folge dieser Verletzung absterben. Die verwundeten Nervenzellen produzieren nämlich direkt nach der Verletzung ein bestimmtes Boteneiweiß, das benachbarte Zellen dazu bringen kann, Selbstmord zu begehen.

Mit Hilfe eines Antikörpers, der sich ganz speziell und ausschließlich an den Botenstoff anlagert, gelang es den Forschern, diesen Todes-Kurier aus dem Verkehr zu ziehen. Die Folge: Die verletzten Mäuse erholten sich und erlangten einen großen Teil ihrer Bewegungsfähigkeit zurück. Ihre Artgenossen, die nur mit einer Kontrollsubstanz behandelt worden waren, blieben dagegen weiterhin gelähmt. Eine Untersuchung des Rückenmarks der Nager zeigte den Wissenschaftlern, dass sich nach der Behandlung tatsächlich neue Nervenverbindungen gebildet hatten.

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