Verbraucherzentralen
Agenda 2010 bringt Massen-Verarmung
"Man kann von Menschen in Pflegeheimen, die nur ein kleines Taschengeld bekommen, nicht erwarten, dass sie auf Anhieb fast ihr ganzes Geld für Arzneimittelzuzahlungen und Praxisgebühren ausgeben", erklärte Müller. Hunderttausende Langzeitarbeitslose würden auch durch das neue Arbeitslosengeld II verarmen, das sich nur noch auf dem Niveau der bisherigen Sozialhilfe bewegen werde. Die Folge werde sein, dass sich noch mehr Haushalte überschulden.
1988 habe es in Deutschland zwei Millionen überschuldete Haushalte gegeben. Heute seien es bereits rund drei Millionen - weiter steigender steigender Tendenz, warnte Müller.
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Am 13. Apr. 2004 unter:
verbraucherschutzStichworte:
« Haushalts-Strompreise um fünf Milliarden Euro jährlich überhöht
Firmen sollen Menschen über 50 beschäftigen »
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