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Berichte aus Falludscha belegen Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung

Irak-Krieg

Der renommierte australische Journalist und Dokumentarfilmer John Pilger prangert die Einsätze der US-Armee im Irak an: "Mit den tödlichsten Waffen, die Milliarden Dollar kaufen können" so, "und der durch Panik genährten Brutalität ihrer Fußsoldaten, haben mehr als 120.000 Invasoren eine Nation zerissen, die die Jahre Saddam Huseins überlebt hatte." Für Pilger sind diese Invasoren die ausländischen Terroristen: "Sie haben in den Irak eine tägliche mörderische Gewalt gebracht, die jene eines Tyrannen übertrifft, der nie eine Demokratie-Imitation versprach.", so schreibt er im "New Statesman" vom 16. April 2004.

Pilger kritisiert scharf die westlichen Medien, die kaum etwas von dem, was im Irak geschieht, berichten und durch den gehorsamen Gebrauch, der vom Pentagon vorgegebenen orwellschen Begriffe die Verhältnisse auf den Kopf stellen. Dem der die Wahrheit wissen will, empfiehlt er u.a. die mutigen täglichen Berichte von Jo Wilding, einem britischen Menschenrechtsbeobachter, aus Bagdad.

Jo Wilding berichtet von einer Fahrt nach Fallujah mit einem Medikamententranport. Die gesamte Stadt war nach dem Tod von vier Angestellten von Blackwater Security abgeriegelt worden und litt unter der Kollektivbestrafung von Wasser- und Stromsperren seit mehreren Tagen. Wilding erlebte eine Stadt im Krieg. In der kleinen Klinik, wohin die medizinischen Hilfsgüter von INTERSOS, einer italienischen Nichtregierungsorganisation geliefert wurden, erlebte er einen endlosen Strom von Frauen und Kindern, die von Scharfschützen der Amerikaner getroffen worden waren.

Wilding berichtet, dass es keinen Waffenstillstand gibt und offensichtlich nie gegeben hat. Irakische Frauen und Kinder würden von amerikanischen Scharfschützen beschossen. Über 600 Iraker seien schon jetzt durch die amerikanische Aggression getötet worden und die Anwohner hätten zwei Fußballfelder in Friedhöfe verwandelt. Selbst Krankenwagen würden von den Amerikanern beschossen. Und jetzt bereiteten sie eine vollständige Invasion der Stadt vor.

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