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Aids-Aufklärung braucht mehr Interesse und Geld

Bundeszentrale für gesundheitliche Auflärung

Die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Auflärung, Elisabeth Pott, beklagt das nachlassende Interesse der Medien an der Aids-Aufklärung. 20 Jahre nach Bekanntwerden der weltweit bedrohlichen Immunschwäche hätten andere Krankheiten wie BSE, Sars oder Geflügelpest das Thema Aids in den vergangenen Jahren weitgehend verdrängt, sagte Pott der Nachrichtenagentur ddp in Köln. Angesichts der Tatsache, dass die Zahl der HIV-Neuinfektionen im vergangenen Jahr erstmals seit den 80er Jahren wieder gestiegen sei, halte sie diese Entwicklung "für ein Problem".

Die Direktorin beklagte zudem, dass die verfügbaren finanziellen Mittel ihrer Behörde auf einen unangemessen niedrigen Stand heruntergefahren worden seien. Gegenwärtig betrage der Etat für die Aids-Aufklärung der Bundeszentrale nur noch neun Millionen Euro. Im Jahr 1987, als die Aids-Infektionsraten hierzulande nach oben schnellten, habe die damals nur für den westdeutschen Raum zuständige Behörde noch 40 Millionen Mark zur Verfügung gehabt.

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