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UNO bestätigt Menschenrecht auf Familienplanung

Einzige Gegenstimme kam von den USA

Mit eindeutiger Mehrheit hat die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen das Menschenrecht auf Gesundheit, einschließlich des Rechts auf Aufklärung und Verhütung, bestätigt. Das berichtet die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung.Mit nur einer Gegenstimme sei die Resolution angenommen worden, die jedem Menschen das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung zuspricht. Als einzige Nation hätten die Vereinigten Staaten gegen die Resolution gestimmt. "Für Millionen Menschen in Entwicklungsländern ist es überlebenswichtig, dass sie sich vor Aids und ungewollten Schwangerschaften schützen und entsprechende Gesundheitsversorgung nutzen können", erklärt die stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW), Renate Bähr.

Dagegen habe sich die Europäische Union entschieden hinter das Recht auf Aufklärung und Verhütung gestellt. Vergangene Woche verabschiedete das Europäische Parlament eine entsprechende Erklärung, die die Mitgliedstaaten und Beitrittsländer auffordert, das Recht auf Familienplanung international zu verteidigen und sich finanziell verstärkt für Aufklärung und Verhütung in Entwicklungsländern einzusetzen.

Auf der Weltbevölkerungskonferenz 1994 in Kairo hatten 179 Staaten ein Aktionsprogramm zur Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte verabschiedet. 10 Jahre danach lägen viele seiner Ziele noch in weiter Ferne - vor allem aufgrund mangelnder Finanzierung, so die Kritik. "Jetzt ist es wichtig, den Worten Taten folgen zu lassen", so Bähr. Mit weniger als eine Million Euro könnten 360.000 ungewollte Schwangerschaften verhindert und 800 Frauen vor Müttersterblichkeit bewahrt werden.

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