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WWF prüfte deutsche Unternehmen der Holzbranche

Holzprobe nicht bestanden

Die Umweltschutzorganisation WWF hat rund 100 Baumärkte, Einrichtungshäuser und Versandhandelsunternehmen aus der ganzen Bundesrepublik auf nachhaltige Waldwirtschaft getestet. Nur zwei Unternehmen haben dabei die volle Punktzahl erreicht. Fast zwei Drittel der Firmen hätten den Fragebogen gar nicht erst ausgefüllt, teilte die Organisation mit. Die Bewertung konzentrierte sich auf das Angebot von Produkten, die mit dem Zertifikat des Forest Stewardship Council (FSC) für nachhaltige Waldwirtschaft ausgezeichnet sind. FSC ist nach Einschätzung des WWF das derzeit einzige internationale Siegel, dessen Vorgaben eine umweltverträgliche und sozial verantwortliche Nutzung der Wälder garantieren. Das Ergebnis der Unstersuchung sei "durchwachsen", so die Umweltschützer.

Die volle Punktzahl hätten nur die Unternehmen Hillerstorp aus Stuhr und Holz.Conzert aus Norderstedt erzielt. Die vollen 15 Punkte habe erreichen können, wer ausschließlich Produkte mit dem FSC-Siegel anbiete sowie den Verkauf von illegal geschlagenem Holz und die Zerstörung von Wäldern mit besonders hohem Schutzwert ausschließen könne.

Holz.Conzert sei ebenso wie die nächstplatzierten Baumärkte Bahr, Obi, Westeifel Werke, Espen AG, Hornbach sowie Garten und Holz Dirk Hartmann Mitglied der WWF Wood Group. Die Unternehmen der WWF Wood Group setzten sich aktiv für den Verkauf von FSC-zertifiziertem Holz ein und verpflichteten sich, weder illegales Holz noch Holz aus Urwäldern zu verarbeiten oder zu vertreiben.

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