Angaben fehlen

Schlechte Noten für Online-Auftritte der Europawahl-Kandidaten

Die Internet-Auftritte der Kandidaten für die Europawahl haben nach einem Test des Informationsdienstes Politikerscreen.de erhebliche Mängel. So fehlten auf den jeweiligen Homepages beispielsweise detaillierte Angaben zu politischen Positionen, zu den Terminen der Wahlkampfauftritte oder zu Fragen der Arbeit des Europaparlaments. Im Schnitt erreichten die getesteten Seiten der Kandidaten für die Europawahl am 13. Juni die Note 3,3. Fast jeder zweite Bewerber habe ganz auf eine eigene Homepage verzichtet. Es gebe jedoch einige Ausnahmen.

So habe Elisabeth Schroedter (Grüne) mit der Gesamtnote 1,8 die beste Homepage der untersuchten deutschen Kandidaten. Auf dem zweiten Platz folgt Norbert Glante (SPD), den dritten Rang teilen sich Daniel Cohn-Bendit (Grüne) und Heide Rühle (Grüne). Am schlechtesten schnitten die Kandidaten der FDP mit einer Durchschnittsnote von 3,6 ab.

Der Informationsdienst Politikerscreen.de hatte zwischen dem 20. April und dem 10. Mai die Internet-Auftritte von 250 deutschen Kandidaten für die Europawahl untersucht. In den Kategorien Informationsvielfalt, Aktualität, Gestaltung und Nutzwert vergab eine Jury Noten und ermittelte daraus das Gesamtergebnis.

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