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Kundgebung vor dem US-Hauptquartier gegen Folter und Bombardierung im Irak

Heidelberg

Mit der Forderung, die Besatzung des Irak zu beenden findet am Mittwoch Abend ab 18 Uhr eine Kundgebung vor dem Hauptquartier der US-Streitkräfte in Deutschland statt. Initiator ist das Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg. Anlaß seien zum einen, die nun in der breiteren Öffentlichkeit bekanntgewordenen Folterungen zum anderen natürlich auch die anderen Kriegsverbrechen, wie die Belagerung und Bombardierung irakischer Städte, die eine große Zahl ziviler Opfer forderten und noch fordern. Daran seien die in Heidelberg stationierten US-amerikanischen Einheiten direkt beteiligt.

Eine Reihe der Teilnehmer werde mit Säcken überm Kopf auf die Folterungen und Mißhandlungen der Iraker hinweisen. Jeder sei eingeladen mitzumachen. Das Amt für öffentliche Ordnung hat diese "Mißachtung" des Vemummungsverbot für die Dauer der Kundgebung gestattet. Auch Plakate seien an der vielbefahrenen Straße sinnvoll. Außerdem werde das Forum den Soldaten wieder Vorladungen aushändigen, montags zur Mahnwache zu kommen und Rechenschaft über ihr Treiben abzulegen.

Neben der Forderung an die USA nach Rückzug aus dem Irak stehe die Forderung nach Abzug der US/NATO-Truppen im Vordergrund. Dadurch dass die Bundesregierung den USA freie Hand für das Treiben ihrer Militärs läßt, mache sie sich nicht nur moralisch sondern auch unmittelbar rechtlich mitschuldig an den Verbrechen der USA im Irak.

Das Forum fordere daher auch die örtlichen Vertreter von SPD und Grünen auf, nicht nur ganz allgemein gegen den Krieg im Irak zu sein, sondern sich auch offen und entschieden gegen die deutsche Kriegs- und Besatzungshilfe einzutreten. Niemand solle auch angesichts der Bilder von mißhandelten Irakern sagen, er habe nicht geahnt, auf was die Besatzung des Iraks hinauslaufen würde.

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