Stundenlohn

Deutsche verdienen mehr und arbeiten weniger

In Deutschland hat sich die Arbeitszeit seit 1970 deutlich verringert, während die Löhne und Gehälter gleichzeitig gestiegen sind. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der in Berlin erscheinenden Verbraucherzeitschrift "Guter Rat". Demnach ist die Arbeitszeit pro Arbeitnehmer zwischen 1970 und 2003 von 1.879 auf 1.362 Stunden jährlich gesunken. Im gleichen Zeitraum seien die Bruttolöhne- und Gehälter den Angaben zufolge auf 26.700 Euro von zuvor 7.100 Euro pro Jahr gestiegen.

Der durchschnittliche Stundenlohn habe 1970 vier Euro betragen, während er im vergangenen Jahr bei 20 Euro gelegen habe. Seit der Wiedervereinigung habe sich diese Entwicklung allerdings wegen der höheren Arbeitszeiten und der geringeren Verdienste in Ostdeutschland verlangsamt.

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