Afrika
Internationale Gemeinschaft muss im Sudan endlich eingreifen
Die Bewohner der Region Darfur werden seit längerem mit Duldung der sudanesischen Regierung von der Janjaweed-Miliz terrorisiert. Vergewaltigungen und Plünderungen ganzer Dörfer sind an der Tagesordnung. Rund 100.000 Menschen sind bereits in den benachbarten Tschad geflohen, knapp eine Million hat Zuflucht in von den Regierungstruppen kontrollierten Camps in den Städten der Region gesucht. Um die Hungernden zu versorgen, benötigen Hilfsorganisationen unverzüglich Zugang zu den Flüchtlingen.
Die Deutsche Welthungerhilfe ist seit 1998 wieder im Sudan tätig. Sie unterstützt derzeit Projekte mit dem Gesamtvolumen von etwa 5 Mio. Euro im Bereich Tiergesundheit und Ernährungssicherung, außerdem ist sie im Bereich der Konfliktprävention tätig.
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