Mobil ohne Auto am 20. Juni 2004
Aktionstag zum Weg in die Stadt und die Uni ohne Auto und Motorrad
In den drei Ruhrgebietsstädten Duisburg, Dortmund und Hennef werden beim "Großen Rennen" verschiedene Verkehrsteilnehmer gegeneinander antreten, in Karlsruhe gibt es einen Fahrrad-Flickwettbewerb und in Potsdam lädt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zu einem Tag der Fahrgäste.Der seit Anfang der 80-er Jahre Aktionstag des Sommers findet traditionell am 3. Sonntag im Juni statt.
Landauf, landab wird mit "Mobil ohne Auto" für eine menschen- und umweltverträgliche Verkehrspolitik demonstriert. Da der Freizeitverkehr und die zunehmende Sehnsucht nach unzerstörter Ferne immer mehr Autoverkehr hervorruft, steht MoA unter dem Motto: n a h s t a d t f e r n. Die hinter den Aktionen stehenden 12 Umwelt- und Verkehrsverbände fordern den Vorrang für das Gehen und Radfahren sowie den massiven Ausbau von Bus und Bahn in der Verkehrspolitik. Die Streichung neuer Straßenbauprojekte aus dem Bundesverkehrswegeplan würde die Mittel für die Förderung umweltfreundlicher Fortbewegungsarten freimachen.
Aus Gründen der Unfallvermeidung und der Lärm- und Abgasreduzierung sind weiterhin Geschwindigkeitsbegrenzungen von 100 km/h auf Autobahnen sowie 80 km/h auf Bundes- und Landesstraßen einzuführen. "Mobil ohne Auto" will in diesem Jahr insbesondere die Freizeitmöglichkeiten in der Nähe und in der eigenen Stadt wieder ins Bewußtsein bringen und umweltfreundliche Mobilität zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Bus und Bahn zu diesem Zweck und mit Spaß schmackhaft machen. Am darauffolgenden Dienstag, den 22. Juni, schließen sich die Universitäten mit dem Autofreien Hochschultag dem MoA-Tag an.
Im Trägerkreis von "Mobil ohne Auto" konnten in diesem Jahr die Bürgerbahn statt Börsenbahn (BsB), die Naturfreunde Deutschlands und die NaturFreundejugend Deutschlands neu begrüßt werden. Weiterhin beteiligt sind die agu - kirchliche Umweltbeauftragte in der EKD, autofrei leben e.V., die Bundeskoordination Studentischer Ökologiearbeitd BSÖ, BUND, Fußgängerschutzverein FUSS e.V., Grüne Liga, Robin Wood, UMKEHR e.V. und der Verkehrsclub Deutschland VCD. Damit sind 12 Umwelt- und Verkehrsverbände bei MOA vertreten.
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Am 17. Jun. 2004 unter:
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« Schon jeder vierte kauft Produkte aus fairem Handel
EU-Verfassungsentwurf braucht neue Verhandlungen und Bürgerbeteiligung »

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