Atomkraftwerke
Bürgerinitiativen gegen längere AKW-Laufzeiten und für Sofortausstieg
Ein Sprecher des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) sagte: "Nur der sofortige Atomausstieg kann dazu beitragen, daß das vorhandene Atommüll-Problem nicht noch drastischer wird. Das Atommüll-Problem ist alles andere als gelöst, der Bau von sogenannten Zwischen-Lagern bei den Atomkraftwerken soll eine Entsorgung vortäuschen und soll letztlich in Wahrheit den Weiterbetrieb der AKW garantieren".
Scharf kritisierten die Bürgerinitiativen die kürzlich erfolgte Inbetriebnahme des neuen Forschungs-Reaktor im bayrischen Garching. Die Proteste der letzten Tage gegen die Inbetriebnahme des Reaktors in Garching, gegen einen Urantransport mit der Bahn von der Gronauer Urananreicherungsanlage nach Rußland und gegen den Baubeginn des Zwischenlagers am AKW Esensham wurden als Erfolge bewertet.
Mit unterschiedlichen, standortspezifischen Aktivitäten wollen die Bürgerinitiativen weiterhin die Bevölkerung über die Gefahren jeglicher Atomenergienutzung informieren und für Protestaktionen mobilisieren. Die Bürgerinitiative gegen das Zwischenlager am AKW Philippsburg z. B. dokumentiert Krebsfälle im AKW-Umfeld, die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg plant neue Aktionen gegen weitere Castor-Transporte nach Gorleben und an mehreren Standorten werden Prozesse gegen die dezentralen Castor-Zwischen-Lager geführt. Auch gegen die Fertigstellung des Schacht Konrad bei Salzgitter als Atommül-Endlager wird juristisch vorgegangen. Massive Proteste wird es gegen den nach wie vor drohenden Atomüll-Transport von Rossendorf nach Ahaus geben. Auf breite Ablehnung stößt bei den Bürgerinitiativen auch der für Juli geplante Atommüll-Transport vom Kernforschungszentrum Jülich (NRW) in die USA.
Die Bürgerinitiativen verabredeten für die Zukunft eine noch engere Zusammenarbeit und einen schnelleren Informationsaustausch mittels neuer Medien. Die Standortinitiativen verabredeten ein Folgetreffen, das im September im Rahmen der bundesweiten Herbstkonferenz der Anti-Atomkraft-Bewegung im Wendland stattfinden soll.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 28. Jun. 2004 unter:
politikStichworte:
« Discounterchips enthalten weniger Acrylamid als Markenware
Schutz vor Schäden an Elektrischen Geräten durch Blitz und Überspannung »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
