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Rauchen offenbar noch gefährlicher als bislang bekannt

Drogen

Die Folgeerkrankungen durch das Rauchen sind nach einer neuen US-Studie offenbar noch gravierender als bislang angenommen. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen machten deutlich, "dass auch Blutkrebserkrankungen, Magenkrebs, Nierenkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs durch das Rauchen verursacht werden", teilte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am Dienstag in Köln unter Berufung auf einen Bericht der Obersten Gesundheitsbehörde der USA mit. Danach kommen offenbar auch "Augenerkrankungen bis hin zur Erblindung" als Folgeerkrankung durch das Rauchen in Betracht.

Die Direktorin der Bundeszentrale, Elisabeth Pott, bezeichnete die Ergebnisse der Studie als "erschreckend". Auch hierzulande nähmen vor allem viele Jugendliche "leider die Gefahren des Tabakkonsums noch nicht ernst genug". Sie verwies darauf, dass allein in Deutschland jährlich "zwischen 110 000 und 140 000 Menschen an den Folgen des Rauchens" sterben. Seit Beginn des Jahres 2000 seien damit mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland ihrer Tabaksucht zum Opfer gefallen.

Umfragen zufolge rauchen in Deutschland 27,4 Prozent der Gesamtbevölkerung im Alter ab 15 Jahren (22,1 Prozent der Frauen und 33,2 Prozent der Männer). Dies sind nach BZgA-Angaben etwa 20 Millionen Menschen. Etwa jeder zweite langjährige Raucher werde nach zuverlässigen Schätzungen vorzeitig an den Folgen des Rauchens versterben, hieß es.

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