Sahar Saad Eddin Nuami
Zeitungs-Herausgeber im Irak getötet
Der Irak ist nach Angaben von Reporter ohne Grenzen nach wie vor der weltweit gefährlichste Ort für die Medien: Erst vor gut einer Woche wurden zwei japanische Journalisten und ihr irakischer Dolmetscher nahe Mahmoudiya, 30 Kilometer südlich von Bagdad, getötet.
Das Gebiet um Mahmoudiya gilt als die gefährlichste Region für Journalisten im Irak. Dort kam am 7. Mai der bekannte polnische Fernseh-Reporter Waldemar Milewicz und sein algerischer Kollege Mounir Bouamrane um; bereits Ende Januar wurden dort zwei irakische CNN-Mitarbeiter sowie ihre zwei irakischen Helfer in einem Hinterhalt getötet.
Seit Beginn des Krieges im März vergangenen Jahres seien damit mindestens 33 Journalisten und Medienmitarbeiter im Irak ums Leben gekommen, 19 von ihnen in diesem Jahr, darunter 15 Iraker. Nuami sei der Erste, der in Kirkuk getötet wurde.
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Am 04. Jun. 2004 unter:
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« Kohle und Öl verschmutzen Luft in den USA
Kaltwasserkorallen weiter verbreitet als bisher angenommen »
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