Arbeitsunfälle auf Rekordtief

4, 9 Prozent weniger Todesfälle im Jahr 2003

Die offiziellen Arbeitsunfälle sind im vergangenen Jahr auf ein Rekordtief gefallen. Wie am Montag der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) in Berlin mitteilte, wurden 2003 insgesamt 871 145 meldepflichtige Arbeitsunfälle registriert im Vergleich zu 973 540 im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 10,5 Prozent. 735 Personen kamen 2003 bei Arbeitsunfällen ums Leben. Das sind 4,9 Prozent weniger als im Jahr davor. Damals wurden 773 tödliche Unfälle registriert.

Das durchschnittliche Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden, ging deutlich um 9,5 Prozent zurück, teilte der Verband weiter mit. Wie aus der Jahresstatistik hervorgeht, kamen auf 1000 so genannte Vollarbeiter nur noch 29,4 Arbeitsunfälle gegenüber 32,4 Unfällen im Jahre 2002. Rückläufig ist auch die Zahl der schweren Unfälle, die zu einer Unfallrente führen. Diese Fälle verringerten sich um 4,6 Prozent auf 19 646.

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