Lass Blumen fair sprechen
Fair gehandelte Blumen für Kommunen und öffentliche Einrichtungen
Anders in Bamberg, wo bereits vor fünf Jahren die Anweisung an Verwaltung und sonstige Einrichtungen der Kommune erging, bei der Beschaffung von Blumen auf deren Herkunft zu achten und - je nach Saison - entweder in Betrieben der Region erzeugte Pflanzen oder umwelt- und sozialverträglich produzierte Importblumen einzukaufen. Ihre Vorgabe, die durch Stärkung der heimischen Wirtschaft einerseits und Förderung eines gerechten Welthandels andererseits ein Beispiel auch für privates Kaufverhalten setzt, versteht die fränkische Stadt als Beitrag zur lokalen Umsetzung der Agenda 21.
Auf vielen Blumenfarmen in Ländern der Dritten Welt herrschen nach wie vor unmenschliche Arbeitsbedingungen. Betroffen sind insbesondere Frauen, die in den Lieferländern in Afrika und Lateinamerika für Hungerlöhne arbeiten und dabei oft völlig ungeschützt giftigen Pestiziden ausgesetzt sind. Nur Blume aus dem fairen handel bieten die Gewähr für Produktionsbedingungen, die Mensch und Umwelt chonten. Knapp 15.000 Blumenarbeiterinnen auf gut 60 Blumenfarmen in Lateinamerika und Afrika bauen Blumen an, die mit dem "Flower Label" versehen sind. Dieses Siegel garantiert die Zahlung Existenz sichernder Löhne, den Verzicht auf giftige Pestizide und mindestens zwölf Wochen Mutterschutz für Schwangere.
Die broschüre enthält neben einer Erläuterung der Probleme in der herkömmlichen Blumenindustrie eine knappen Vorstellung des Flower Label Programms (FLP) und zeigt die Handreichung lokalpolitische Möglichkeiten auf, den Gedanken der Agenda 21 im Sinne der Blumenkampagne zu nutzen. Zudem bietet sie praktische Arbeitshilfen, darunter Brief- und Beschlussvorlagen, eine Materialliste sowie Kontaktadressen von Personen, die ggf. als ReferentInnen zur Verfügung stehen.
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Am 14. Jul. 2004 unter:
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Strafverfahren in deutsch-jüdischen Fällen eingestellt »

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