Tierschutz
Aktiv-Urlauber als Schildkrötenschützer in Griechenland gesucht
Entlang der Strände der beliebten Ferieninsel Zakynthos graben die urtümlichen Meeresschildkröten jährlich bis zu 1.300 Nester in den Sand. Damit stellen die Strände der Insel die bedeutendsten Eiablagemöglichkeiten der Art im Mittelmeerraum dar. Gleichzeitig wächst der touristische Druck auf die Insel, so dass es immer wieder zu Konflikten zwischen Naturschutz und Tourismus kommt. Oft ist der Weg für die Schildkröten, die nachts zur Eiablage an den Strand kommen, durch Liegestühle und Sonnenschirme blockiert. Auch Lärm und Licht aus den direkt am Strand gelegenen Tavernen schrecken die Schildkröten ab, so dass sie "unverrichteter Dinge" ins Meer zurückkehren.
Schafft es die Meeresschildkröte, ihre Eier abzulegen, kann es sein, dass das Gelege am nächsten Tag von unaufmerksamen Touristen zerstört wird, die sich mit Handtuch und Liegestuhl darauf niederlassen.
Obwohl bereits 1999 der Meeresnationalpark Zakynthos ausgewiesen wurde, um die Eiablageplätze der Unechten Karettschildkröte zu schützen, werden die geltenden Regelungen nur selten eingehalten. Gemeinsam mit den hauptamtlichen Rangern, die von der Parkverwaltung eingesetzt werden, überwachen die Freiwilligen von Archelon die Strände und informieren Touristen darüber, welche Bereiche genutzt werden dürfen.
Gerade dieses Jahr ist die Arbeit der freiwilligen Helfer besonders wichtig: "Seit über 10 Monaten hat die griechische Regierung keine Gehälter mehr an die Parkmitarbeiter ausgezahlt.", berichtet Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der internationalen Umweltstiftung Euronatur. "Die Mitarbeiter haben daher ihre Arbeit niedergelegt, so dass die Freiwilligen von Archelon derzeit die einzigen sind, welche die Strände kontrollieren und gegen illegale Aktivitäten vorgehen."
Wer die Arbeit von Archelon für mindestens vier Wochen unterstützen möchte, muss volljährig sein und gute englische Sprachkenntnisse mitbringen. Bewerbungen bei Stiftung Europäisches Naturerbe (Euronatur), Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel. 07732 - 92 72 0, Fax 07732 - 92 72 22, E-mail info@euronatur.org
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
- Arbeitsrecht: EuGH Urteil enttäuscht
- Finca Mallorca und andere Schnäppchen
- Windenergie wieder auf gutem Weg
