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Das Unesco-Weltkulturerbe in Deutschland

30 von 750 Stätten weltweit

Auf der Welterbeliste der Unesco sind in Deutschland etwa 30 Denkmäler verzeichnet. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Als erste Stätte in Deutschland wurde 1978 die Stadt Aachen mit der Pfalzkapelle Karls des Großen und dem Dom in die Liste der besonders schützenswerten Kulturgüter aufgenommen.

Ihr folgten in den 80er Jahren die frühere fürstbischöfliche Residenz Würzburg, Brühl mit der Augustusburg und dem Schloss Falkenlust, Hildesheim mit seiner Michaeliskirche, die Hansestadt Lübeck, die bayerische Wieskirche in Pfaffenwinkel, die Stadt Trier und der Dom zu Speyer.

Mit der Preußen-Residenz Potsdam, der Lutherstadt Eisleben und dem mittelalterlichen Stadtkern von Quedlinburg fanden nach der Wende erstmals ostdeutsche Ensembles Aufnahme in das Unesco-Kulturerbe. Auch die Wartburg bei Eisenach, Weimar als "Europäische Kulturstadt 1999", die Lutherstadt Wittenberg, das Bauhaus Dessau, das Dessau-Wörlitzer Gartenreich sowie die Berliner Museumsinsel gehören inzwischen dazu.

Die 1972 von der Unesco verabschiedete Konvention gilt als international bedeutendstes Instrument zum Erhalt von Kultur- und Naturstätten mit "außergewöhnlichem universellem Wert". Die Liste des Welterbes umfasst inzwischen etwa 750 Stätten in rund 130 Ländern.

Die betreffenden Regierungen verpflichten sich zugleich zur eigenständigen Finanzierung von Maßnahmen zum Schutz- und Erhalt der Kulturerbestätten. Länder, die dies nicht leisten können, erhalten Unterstützung aus dem Welterbefonds.

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