Ohne Beratung

Hartz IV gefährdet präventiven Umweltschutz

Hartz IV gefährdet die Umweltberatung und damit den präventiven Umweltschutz. Wie der Bundesverband für Umweltberatung berichtet, haben sich viele Kommunen in den vergangenen Jahren aufgrund der Finanzsituation aus der Umweltberatung zurückgezogen. Gerade studierte Umweltberater seien wegen Hartz IV nun nicht nur von der Streichung der Studienzeiten als Rentenanwartschaftszeiten betroffen, sie müssen in Zukunft auch noch ihre individuellen Vorsorgeversicherungen auflösen. Dies bedeute eine Dequalifizierung für die Branche.

Zudem seien befristete Stellen gestrichen worden und die Aufgaben zum Teil an Vereine in freier Trägerschaft übertragen worden, die nur durch Projektförderung und Mittel der Arbeitsförderung finanziert werden könnten. Viele Umweltberater seien daher darauf angewiesen, in befristeten Projekten zu arbeiten, in denen sie immer das hohe Risiko der Arbeitslosigkeit tragen, wenn es keine Verlängerung des Projektes oder kein Anschlussprojekt gibt.

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