Nach Hamburger Chemietanker-Unfall
Wieder Fische im Hafen
48 Brassen, Aale und Güster seien der Umweltbehörde rund um die Unglücksstelle im Petroleumhafen ins Netz gegangen. Im städtischen Institut für Hygiene und Umwelt hätten Wissenschaftler zunächst Schuppen, Augen und Kiemen der lebenden Tiere untersucht. Bei dieser sensorischen Prüfung habe es keine Auffälligkeiten oder Hinweise auf Verätzungen durch Schwefelsäure gegeben.
Im weiteren Verlauf der Untersuchungen hätten verschiedene chemische Tests an den sezierten Fischkörpern stattgefunden. Dabei sei nicht nur nach Säure und weiteren Chemikalien gesucht worden, sondern auch nach anderen giftigen Stoffen wie etwa Schwermetallen. Nach Informationen des Radiosenders verliefen alle diese Tests bei den Fischen aus der Nähe des Havarieortes negativ, sie waren also gesund.
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