Flutmassen

Monsunregen in Südasien schneidet Menschen von der Außenwelt ab

Unerwartet schwere Monsunregen haben in Südasien Millionen von Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Nach Berichten der Hilfsorganisation Care ist ein Ende der Regenfälle nicht abzusehen. Allein in Bangladesch hätten die Flutmassen schätzungsweise 14 Millionen Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. In Indien seien die meisten Flüsse, einschließlich des Brahmaputra-Jamuna, Ganges-Padma und Meghna weit über die Ufer getreten. Hier hätten 10 Millionen Menschen ihr Zuhause bereits verloren.

Den Flutopfern fehlt es an allem: besonders an Trinkwasser, Nahrung, und Unterkünften. "Die Wassermassen haben nicht nur die Häuser, sondern auch die Ernten und Lebensgrundlagen der betroffenen Familien zerstört. Das macht eine schnelle Rückkehr zur Normalität schwierig. Die Menschen sind dringend auf mehr Hilfe angewiesen", sagt Sherine Jayawickrama, Care-Regionaldirektorin für Asien. Es sei zu befürchten, dass das Ausmaß der Katastrophe weiter wachse.

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