Gen-Food
Proteste gegen Versuchfeld mit Gen-Kartoffeln
"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Bayer", war auf dem Transparent am Versuchs-Acker zu lesen. Die Demonstranten ließen gelbe Luftballons mit dem Zeichen für biologische Gefahren in die Luft steigen. "Stellen Sie sich vor, die Luftballons wären Pollen", forderte Thomas Janoschka vom Barnimer Bündnis gegen Gentechnik auf. "Wir wollen zeigen, dass Lebendiges sich nicht an Grenzen der Flurstücke hält", kritisierte Janoschka die "absurde Diskussion um Koexistenz".
Einigen Demonstranten gelang es trotz Polizeischutz und Absperrungen, direkt an das Feld zu gelangen und dort einige Pflanzen abzuernten. Ihnen drohen jetzt Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung.
Neben mehreren Verantwortlichen für das Feld und die Versuche war auch der örtlich zuständige Landtagsabgeordneter Robert Gemmel (SPD) anwesend. Obwohl dieser im dafür zuständigen Agrarausschuss des Landtages sitzt, war er bisher noch nicht über die Existenz des Feldes informiert worden. Erste Informationen erhielt er aus der Ankündigung für die Aktion in der Presse. "Das zeigt wieder einmal, wie sehr die Gentechnikfirmen die Öffentlichkeit und die demokratischen Institutionen scheuen", kritisierten die Veranstalter.
Auf dem Feld in Berge werden Kartoffeln mit einem veränderten Stärkegehalt angebaut. Die Kartoffel enthält außerdem ein Gen, das Resistenz gegen das Bayer-Herbizid Glufosinat verleiht. Das bedeutet, dass im Fall eines großflächigen Anbaus der Kartoffel, die Bauern an Bayer Patentgebühren zahlen müssten. Die Landwirte könnten auch nicht einfach wieder zum normalen Kartoffelanbau zurückkehren, da einzelne Knollen der Kartoffel immer im Boden zurückblieben. Bei Auskreuzungen, könne außerdem eine Resizenz gegen Unkrautvernichtungsmittel entstehen.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
