Revision

Auch Niedersachsen für Rücknahme der Rechtschreibreform

Nach Saarlands Kultusminister Jürgen Schreier (CDU) fordert nun auch sein niedersächsischer Amtskollege Bernd Busemann (CDU) eine Rücknahme der Rechtschreibreform. Busemann habe schon immer Probleme mit dem Zustandekommen dieser Reform gehabt, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Mittwoch in Hannover. Auch inhaltlich sei er mit einigen Details nicht zufrieden. Wichtig sei, dass bald eine endgültige Entscheidung herbeigeführt werde.

Insgesamt schließe sich Niedersachsen dem Vorstoß aus dem Saarland an und befürworte eine Revision. Schreier hatte sich zuvor für eine Revision der Rechtschreibreform eingesetzt. Die Reform solle beim nächsten Treffen der Kultusministerkonferenz (KMK) im Oktober behandelt werden. Die KMK hatte erst Anfang Juni einstimmig festgelegt, dass die 1995 beschlossene Neuregelung der Rechtschreibung von August 2005 an verbindlich werden soll.

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