Weiterbildung
GEW begrüßt lebenslanges Lernen
Sie brauchten diese Qualifikationen als Grundlage, um sich in Gesellschaft und Beruf zu integrieren. Ohne ein solides finanzielles Unterstützungssystem bleibe dieses Ziel aber Makulatur. Auch das Nachholen von Schul-, Hochschul- und Berufsabschlüssen im Sinne einer "zweiten Chance" sei ein sinnvolles "Schlüsselelement" für ein Konzept "Lebenslangen Lernens".
Herdt verstärkte die Forderung der Kommission, die von der öffentlichen Hand für die Weiterbildung bereit gestellten Mittel zu erhöhen. Problematisch sei allerdings, auch die Weiterbildungsteilnehmer noch stärker in die Pflicht zu nehmen. "Weiterbildung kostet den Einzelnen schon jetzt viel Geld. Noch höhere Beiträge schrecken ab", betonte die GEW-Sprecherin. Die individuelle Verantwortung für die Mitfinanzierung von Weiterbildung dürfe nicht zum "Einfallstor für eine zusätzliche Belastung" der Teilnehmer werden.
Herdt kritisierte, dass die Kommission im Bereich der von der Arbeitsverwaltung geförderten beruflichen Weiterbildung nicht deutlich Farbe bekannt habe. "Die Branche befindet sich im freien Fall. Über 20.000 Arbeitsplätze sind bereits verloren gegangen, weitere werden zurzeit abgebaut", sagte die Gewerkschafterin. So bleibe die Qualität aus Kostengründen auf der Strecke. Insbesondere Langzeitarbeitslose erhielten keine Fördermaßnahmen mehr, ihnen bleibe damit der Weg zurück in den Beruf verschlossen.
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Am 28. Jul. 2004 unter:
politikStichworte:
« Strom wird gekennzeichnet, bleibt aber überteuert
Agrarsubventionen unökologisch »

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