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Neue Linkspartei nimmt Gestalt an

Parteigründung im Herbst

Am Wochenende haben sich die beiden Initiativen "Arbeit & soziale Gerechtigkeit" und "Wahlalternative" zusammen getan und den Verein "Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit" gegründet. Die Pläne für die Neugründung einer linksgerichteten Partei nehmen damit konkrete Formen an. Die Parteigründung ist für Herbst geplant. Angestrebt wird eine Teilnahme an den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen 2005 oder an den Bundestagswahlen 2006.

Die Initiatoren wollen vor allem denen eine politische Heimat bieten, die von der SPD enttäuscht wurden. Umfragen zeigen, dass die neue Partei durchaus erfolgreich sein könnte. Eine Umfrage vom Infratest/dimap hat ergeben, das unter den Jugendlichen bis 24 Jahren 57 Prozent es in Erwägung ziehen, die neue Partei zu wählen. Bei den Arbeitern sind es 60 Prozent der Befragten und bei den Arbeitslosen sogar 70 Prozent.

Neben der Vereinsgründung wurden am Wochenende die Vereinssatzung und programmatische Diskussionsangebote beschlossen sowie der erste Bundesvorstand gewählt. Die Geschäftsführer des 14-köpfigen Bundesvorstandes sind Klaus Ernst, Thomas Händel, Sabine Lösing und Axel Troost.

Die "Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit" belastet das sowieso schon angeschlagene Verhältnis von SPD und Gewerkschaften erneut.

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