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Unicef will mehr Geld für Kampf gegen Aids bei Kindern

Zehn Millionen Kinder und Jugendliche infiziert

Zehn Millionen junge Menschen sind nach Schätzungen des UN-Weltkinderhilfswerks Unicef mit HIV infiziert. Kinder und Jugendliche seien am stärksten von der Ausbreitung des Virus betroffen, sagte eine Sprecherin der Organisation am Dienstag in Köln. Mehr als die Hälfte derjenigen, die sich 2003 neu angesteckt hätten, seien noch keine 25 Jahre alt. Insgesamt trügen weltweit 38 Millionen Menschen das HI-Virus. Nötig sei daher mehr Geld für den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit., Kinder und Jugendliche müssten dabei im Mittelpunkt stehen.

Gleichzeitig verlören immer mehr Kinder durch die Krankheit ihre Eltern. Die Zahl der "Aids-Waisen", die einen oder beide Elternteile verloren haben, sei von 11,5 Millionen im Jahr 2001 auf 15 Millionen im vergangenen Jahr angestiegen. Unicef befürchtet ein Ansteigen der Zahl der "Aids-Waisen" auf 18 Millionen bis zum Jahr 2010.

Nach Angaben von Unicef wurden 2003 rund 630 000 Kinder mit dem Virus geboren oder erhielten es während des Stillens mit der Muttermilch. Fast eine halbe Million Kleinkinder unter fünf Jahren starb im vergangenen Jahr an Aids. Drei Viertel der HIV-infizierten jungen Menschen im südlichen Afrika sind weiblich. Die größten Zuwachsraten werden derzeit in Asien und Osteuropa verzeichnet.

Bei der Welt-Aids-Konferenz vom 11. bis 16. Juli in Bangkok müssten deshalb Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt des Kampfes gegen Aids gestellt werden. Unicef fordert mehr finanzielle Mittel, um Aufklärung und Behandlung der Krankheit in den Entwicklungsländern entscheidend zu verbessern.

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