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unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Verbraucherschutz

Ratgeber gegen Feuchtigkeit und Schimmelbildung

Feuchtigkeit und Schimmelbildung in Wohnräumen ist häufig die Folge des kalten und feuchten Wetters im Herbst und Winter in Verbindung mit Lüftungs- und Heizungsfehlern. Auch undichte Wände, Dächer oder Fenster können die Ursache sein. Schimmel verschwindet nicht von alleine und kann schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Ein Ratgeber der Verbraucherzentralen gibt nützliche Tipps. Die Energieberater stehen aber auch für die persönliche Beratung zur Verfügung.

Agenda 2010 und Hartz

Anhaltende Proteste bei Montagsdemos setzen Bundesregierung unter Druck

Die anhaltenden Montagsdemonstrationen zeigen nach Ansicht des globalisierungskritischen Netzwerks Attac Wirkung. Mit der Rücknahme der "Zahnpauschale" und den angekündigten Veränderungen bei der so genannten 58er-Regelung reagiere die Bundesregierung auf die wachsenden Proteste gegen den Sozial-Kahlschlag, sagte Peter Wahl vom Attac-Koordinierungskreis. Gestern hatten nach bisherigen Schätzungen erneut 120.000 bis 150.000 Menschen in mehr als 200 Städten demonstriert.

Rüstungshaushalt senken

Kampagne "Schritte zur Abrüstung" greift in heißen Herbst ein

Im Rahmen der Kampagne "Schritte zur Abrüstung" startet die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) zum Antikriegstag am 1. September, dem 65. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen, die Aktion "Rüstungshaushalt senken". Mit Unterstützung bundesweiter und regionaler Organisationen - u.a. Kooperation für den Frieden, attac, GEW Baden-Württemberg, Pax Christi, NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit, Bundesjugendwerk der AWO ruft die DFG-VK dazu auf, im September und Oktober einige Zehntausend Protestpostkarten an Bundeskanzler Schröder zu schicken und so der Forderung einer Senkung des Rüstungshaushaltes Nachdruck zu verleihen. Damit greift die älteste deutsche Friedensorganisation aktiv in den "heißen Herbst" ein.

Antikriegstag 2004

Aktionen für internationalen Einfluss eines friedlichen sozialen Europas

Mit Friedensfesten, Ausstellungen, Konzerten, Demonstrationen, Kranzniederlegungen, Gedenk- und Diskussionsveranstaltungen wird in zahlreichen Städten der Antikriegstag begangen, der an den Beginn des 2. Weltkriegs am 1. September vor 65 Jahren erinnert. Weit über 150 Veranstaltungen zum Antikriegstag listet das Netzwerk Friedenskooperative in diesen Tagen auf.

Demokratie

"Rollendes Gesprächsangebot" startet Tour durch Skandinavien und Baltikum

Ein "rollendes Gesprächsangebot" wirbt für eine Volksabstimmung über die Europäische Verfassung: Nach einer längeren Reparatur ist der Mehr Demokratie-Kampagnenbus wieder unterwegs. Am morgigen Mittwoch startet der Bus in Stockholm eine Rundreise durch Skandinavien und die baltischen Staaten. Bis zum 17. September sind Aufenthalte in Schweden, Finnland, Lettland und Estland geplant.

Umweltschutz

Nationalpark Unteres Odertal nicht leichtfertig aufs Spiel setzen

Angesichts der für Mittwoch angekündigten Wahlkampfkundgebung der SPD in Schwedt warnt der Brandenburger Naturschutzbund NABU davor, den Nationalpark Unteres Odertal im Wahlkampf zu verheizen. Der uckermärkische SPD-Landtagskandidat Mike Bischoff hatte zu Protesten gegen den Nationalpark aufgerufen. "Mit solchem Verhalten beschädigt Bischoff nicht nur die eigene Regierung, sondern fügt auch der Region schweren Schaden zu" sagt NABU-Landesvorsitzender Tom Kirschey.

Tierschutz

Am 1. September beginnt auf Malta die Jagdsaison auf Zugvögel

Während uns in Deutschland gerade die ersten Zugvögel wie z.B. Störche und Schwalben in Richtung Winterquartier verlassen, haben Vogelfänger Maltas Küste bereits in eine tödliche Falle für sie verwandelt. Ab Mittwoch dürfen auf Malta nach Angaben des Bonner Komitees gegen den Vogelmord ganz offiziell mehr als 6000 bis zu 50 Quadratmeter große Fangnetze für den Fang von Singvögeln, Turteltauben und Goldregenpfeifern aufgestellt werden. Zusätzlich dürfen ab dem 1. September wieder etwa 12.000 registrierte Jäger mit der Flinte auf die Vogelpirsch gehen.

ARD-Magazin Plusminus

Drastische Hygienemängel in deutschen Krankenhäusern festgestellt

Die hygienische Situation in zahlreichen deutschen Krankenhäusern ist nach Recherchen des ARD-Magazins "Plusminus" mangelhaft (Das Erste, Dienstag, 31.08.2004, 21.55 - 22.30 Uhr). Viele Ärztehände seien nicht ausreichend desinfiziert. Bei Stichproben in den allgemein zugänglichen Bereichen mehrerer Krankenhäuser war die Hälfte der Ärztehände zu hoch mit Keimen belastet.

Trinkwasser

Neue Umweltkarte für Deutschland zeigt Überschreitung der Blei-Grenzwerte

23 700 Wasserproben hat die STIFTUNG WARENTEST in den vergangenen zehn Jahren auf Schwermetalle untersucht. Und aus den Ergebnissen jetzt aktuell eine Umweltkarte zum Thema Blei im Trinkwasser erstellt. Ergebnis: In vielen Regionen Deutschlands ist das Problem noch nicht gelöst. Das gilt besonders für Ballungsregionen Nord- und Ostdeutschlands. Hier wiesen jeweils mehr als fünf Prozent der eingesandten und analysierten Wasserproben einen Bleianteil über dem aktuell geltenden Grenzwert auf.

Sudan

Flüchtlinge aus Darfur sollen ungefährdet zurückkehren können

Die Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe, Ingeborg Schäuble, ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf, den Druck auf den Sudan zu verstärken, um eine sichere Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimatdörfer zu ermöglichen. Dreißig Tage nach Verabschiedung der UN-Resolution zum Sudan zieht Schäuble nach ihrer Rückkehr von einer einwöchigen Reise in den Sudan eine gemischte Bilanz: "Die Versorgung der Flüchtlinge hat sich verbessert, nicht jedoch die Sicherheitslage. Die Flüchtlinge misstrauen den Sicherheitskräften, daher wagen sie es nicht, in ihre Heimatdörfer zurückzukehren." Viele Flüchtlinge berichteten von fortdauernden Überfällen.

Demokratie

SPD entscheidet sich für Abstimmung über EU-Verfassung

Die Bürgeraktion Mehr Demokratie begrüßt den Kurswechsel der SPD in der Frage einer Volksabstimmung über die Europäische Verfassung. Der Vorstand der Sozialdemokraten hatte am vergangenen Wochenende auf einer Klausurtagung beschlossen, mit der Einführung bundesweiter Volksbegehren und Volksentscheide auch die Grundlagen für ein EU-Referendum in Deutschland zu schaffen. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll dem Bundestag im Herbst vorgelegt werden.

Verbraucherschutz

Tipps gegen miese Tricks bei Handwerker- und Kundendienstrechnungen

Verstopftes Rohr, defekter Fernseher oder ein Auto, das nicht mehr fährt: In solchen Fällen sind guter Rat und schnelle Hilfe vom Fachmann lieb und teuer. Den Ärger gibt’s häufig frei Haus dazu. Da werden Termine nicht eingehalten oder die vereinbarten Kosten überschritten, und bei der Ausführung wird geschlampt. "Unliebsame Überraschungen und Streitigkeiten lassen sich jedoch vermeiden, wenn Angebote zu Handwerker- und Kundendienstleistungen vorher sorgfältig gecheckt und die Kosten schriftlich fest fixiert werden", rät die Verbraucherzentrale NRW.

Wehrdienst

200 Millionen Euro zuviel im Zivildiensthaushalt ?

Die Bundesregierung hat einen Haushaltsentwurf für den Zivildienst vorgelegt, der nicht plausibel ist, wie die Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen e.V. feststellt. Öffentlich werde bekundet, Wehr- und Zivildienstpflichtige gleich zu behandeln, intern werde aber vorbereitet, Kriegsdienstverweigerer in sehr viel größerem Umfang als Wehrpflichtige zum Dienst heranzuziehen. Während Verteidigungsminister Struck im nächsten Jahr 66.700 Wehrpflichtige einberufen will, sollen zum Zivildienst 105.000 Zivildienstpflichtige herangezogen werden. Das jedenfalls sieht der Haushaltsentwurf von Jugendministerin Renate Schmidt vor, den die Haushaltsfachleute der SPD-Fraktion auf einer Klausur vom 29. bis 31.8.2004 im Schloss Krickenbeck in Nettetal beraten.

Ab 9.9.2004

Ausstellung über das Atommülllager Morsleben im Uniklinikum Magdeburg

Am Donnerstag, den 9. September laden die Greenkids in Zusammenarbeit mit der Blutbank des Uniklinikums um 19.00 Uhr zur Vernissage der Ausstellung "Morsleben - Geschichte eines umstrittenen Atomprojekts" ein. Die Ausstellung ist bis mindestens Ende November in den Räumen des Instituts für Transfusionsmedizin zu besichtigen und wandert dann zum nächsten Ausstellungsort, wahrscheinlich der Gedenkstätte in Marienborn.

Naturschutz

Der Wald leidet als Open-Air-Fitnessstudio

Jährlich suchen viele Millionen Menschen im Wald Erholung vom Alltagsstress. Dabei wird längst nicht mehr nur klassisch gewandert, sondern es sind gerade die Trendsportarten wie Walking, Jogging, Mountainbiking und Hiking, die sich einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Dies ist im deutschen Wald alles erlaubt und kostenfrei möglich, seitdem 1975 das freie Betretungsrecht im Bundeswaldgesetz festgeschrieben wurde. Doch führt die Vielzahl der Waldbesucher auch zu Schäden, die in der Regel durch Unkenntnis und Achtlosigkeit hervorgerufen werden, beklagt die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, AGDW.

Verbraucherschutz

Energiesparberatung vor Ort bis 2006 verlängert

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit geförderte Projekt "Energiesparberatung Vor Ort" wird um 2 weitere Jahre fortgeführt. Es bietet dem Eigenheim- oder Mehrfamilienhausbesitzer die Möglichkeit sich ein umfassendes energetisches Bild von seinem Gebäude anfertigen zu lassen und dabei in den Genuß einer Förderung von mindestens 300 € zu kommen. Die Beratung beinhaltet die Erhebung des Ist-Zustandes, einen ausführlichen Beratungsbericht sowie ein eingehendes, persönliches Beratungsgespräch vor Ort, teilt der Bundesverband für Umweltberatung mit.

Algerien

Internationaler Gedenktag der Verschwundenen

Amine Amrouche "verschwand" am 30. Januar 1997. Auf Polizeirevieren, in Gefängnissen und Kasernen, in Kranken- und Leichenschauhäusern hat seine Mutter nach ihm gesucht. Doch von Amine fehlt jede Spur. Ebenso von 4.000 anderen "Verschwundenen", deren Fälle Amnesty International (ai) dokumentiert hat. An deren Schicksal erinnert ai anlässlich des Internationalen Tages der "Verschwundenen" am 30. August.

Karlsruhe

Ende des Gen-Futters bei Müllermilch gefordert

Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Karlsruhe protestierten am Sonnabend auf dem Marktplatz von Karlsruhe dagegen, dass der Molkereikonzern Theo Müller GmbH weiter zulässt, dass seine Vertragsbauern genmanipuliertes Futter an ihre Milchkühe verfüttern. Die Aktivisten stellen eine hölzerne Milchkuh mit Müller-Logo auf, die aus einem Trog "Gen-Futter" frisst. Verbraucher, die gegen Gentechnik im Futter protestieren wollten, konnten sich mit Sprechblasen "Muh gegen Gen-Futter" oder "Gen-Futter - nein Danke" neben der Kuh fotografieren lassen.

Atomenergie

Ministerforderung zur Laufzeitverlängerung von Biblis A zurückgewiesen

Der Naturschutzbund NABU hat die Ankündigung von Umweltminister Wilhelm Dietzel zum 30jährigen Betriebsjubiläum des Atomkraftwerks Biblis scharf zurückgewiesen, im Falle eines Regierungswechsels in Berlin über eine Laufzeitverlängerung von Biblis A zu sprechen. Der NABU bezeichnete es als "absurd", den Ausstieg aus der Atomenergie als eine "Fehlentwicklung" zu bezeichnen.

Stromkennzeichnung

Verbraucher haben Recht auf vollständigen Herkunftsnachweis ihrer Energie

Der Stromanbieter Greenpeace energy eG fordert bei der anstehenden Pflicht eines Herkunftsnachweises für Strom die Nennung aller Stromquellen. Eine einfache Unterteilung in "Atomenergie", "Fossile Energie" und "Erneuerbare Energien" reicht nicht aus. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns EWE, hatte sich am Mittwoch gegen eine Deklarationspflicht aller Stromquellen gegenüber den einzelnen Kunden ausgesprochen.