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Breites Bündnis ruft Berlinerinnen und Berliner zur Montagsdemonstration auf

Hartz IV

Das "Berliner Bündnis gegen Hartz IV" aus Bürgerinitiativen, Gewerkschaftern, der Initiative Volksbegehren Soziales Berlin , Erwerbslosenorganisationen, PDS Berlin, der Berliner Wahlalternative, attac Berlin und vielen anderen ruft die Berliner für den 16.8. zu einer Montagsdemonstration um 18 Uhr auf dem Alexanderplatz auf. Dort werde man Schröder und Konsorten zeigen, was am Tag der deutschen Einheit auf ihn zukommen wird, wenn sie Hartz IV nicht zurücknähmen. "Wir lassen uns nicht ausrauben.", erklärt das Bündnis.

Hartz 4 bedeute Enteignung, Entwürdigung und Entrechtung , sagt Anne Allex von der Berliner Kampagne gegen Hartz 4. Mit Hartz 4 soll jeder Alg-II Bezieher pauschal 345 Euro erhalten egal was er vorher hatte. Jedes auch noch so kleine Vermögen muss verscherbelt werden, um überhaupt Alg II zu beziehen. Die 166.000 von Alg II Betroffenen Berliner werden einen großen finanziellen Verlust erleiden, und werden gezwungen jede Arbeit für einen Euro in der Stunden anzunehmen. Jeder Erwerbslose Berliner landet durch das Alg II in zwölf Monaten in der Armut. Der Bevölkerungsteil in Armut wird in den kommenden Jahren damit von 17 Prozent auf 25 Prozent ansteigen. Die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren und in die Armut abzurutschen wird damit verstärkt.

Empfänger von ALG II, die einen 'Ein-Euro-Job' annehmen müssen, müssen alle Kosten, die dadurch entstehen, selber tragen. So sind sie z.B. dazu verpflichtet sich eine Monatskarte zu kaufen, um zur Arbeit zu kommen. Auch Arbeitskleidung müssen sie selber bezahlen. Dies würde bedeuten, dass das komplette verdiente Geld für solche Kosten wieder aufgewendet werden muss. Laut den Arbeitsagenturen liegt der Sinn der Jobs darin, 'Menschen wieder an einen geregelten Arbeitsalltag' zu gewöhnen.

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