headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

US-Truppen sollen auch Atomwaffen mitnehmen beim Abschied aus Deutschland

Truppenabzug

Wolfgang Gehrcke, der außenpolitische Sprecher des Parteivorstandes der PDS, forderte aus Anlass der von US-Präsident Bush angekündigten Truppenabzüge: "Der vom US-Präsidenten Bush angekündigte Truppenabzug aus Europa und Deutschland hat keinerlei Einfluss auf die Sicherheit unseres Landes. Das Wehklagen von CDU-Politikern ist emotional begreiflich, in der Sache aber unbegründet. Deutschland ist von niemandem bedroht. Eine Bedrohung hingegen stellen die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen sowie das zentrale Luftkreuz der USA in Ramstein und das US-Auslandskommando in Grafenwöhr dar."

Die PDS fordere daher, die US-Atomwaffen abzuziehen, und die Basen in Ramstein und Grafenwöhr zu schließen. Das würde Deutschland sicherer machen. Der angekündigte Truppenabzug der USA sei dem amerikanischen Wahlkampf geschuldet und solle darüber hinaus die Konzentration von finanziellen Mitteln in neue Waffensysteme und schnelle Eingreiftruppen möglich machen. Der Truppenabzug habe nichts mit Abrüstung zu tun, meinte Gehrcke.

Die Bundesregierung sollte jetzt die Initiative zu Verhandlungen mit den USA über den Abzug der Atomwaffen und die Schließung von Ramstein und Grafenwöhr ergreifen. Die PDS forderte die Bundesregierung auf, die vom Truppenabzug betroffenen Gemeinden mit den wirtschaftlichen Folgen nicht allein zu lassen. Notwendig seien jetzt Konversionsprojekte, die verhindern, dass noch mehr Arbeitslosigkeit entsteht.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!