"Grundsätzlich Positiv"

Malteser Hilfsdienst begrüßt Ein-Euro-Jobs

Karl von Löwenstein, Geschäftsfüphrer der Malteser Hilfsdienst GmbH, bewertet die sich im Zuge der Hartz-IV-Reform ergebende Möglichkeit, Langzeitarbeitslosen sogenannte Ein-Euro-Jobs anzubieten als 'grundsätzlich positiv'. Es sei aber nicht abzuschätzen, wie viele dieser Arbeitskräfte die Malteser in ihren Einrichtungen und Diensten einsetzen könnten, obwohl es bei der katholischen Hilfsorganisation natürlich Arbeitsgelegenheiten gebe. "Dies wird entscheidend davon abhängen, wie die Unterstützung für die dafür notwendigen begleitenden Kräfte ausfallen wird."

Diese Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose würden aber keinen Ersatz für wegfallende Zivildienstleistende darstellen. Dafür fehle bei diesen Stellen die langfristige Planbarkeit.

Löwenstein betont noch einmal die dringende Notwendigkeit, langfristige Lösungen für den Ersatz der Zivildienstleistenden zu finden, nachdem deren Einsatzfähigkeit durch die weitere Verkürzung des Zivildienstes auf neun Monate ab Oktober 2004 noch einmal erheblich eingeschränkt werde.

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