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Erneut Montagsdemonstrationen in ganz Deutschland

Deutlicher Zuwachs im Westen

Die Proteste gegen Hartz IV und die Agenda 2010 weiten sich noch immer aus: An diesem Montag sind nach Information des globalisierungskritischen Netzwerks Attac Demonstrationen in mindestens 140 Städten geplant, wobei gerade im Westen ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen sei. Zudem werden die Proteste von immer mehr Gruppen unterstützt. Während Teile der Gewerkschaftsführung noch zögern, rufen die regionalen Gewerkschschaftgliederungen vielerorts zu den Demonstrationen auf, so auch in Berlin, wo morgen um 18 Uhr eine große Bündnisdemonstration am Platz vor dem Roten Rathaus startet.

Mit den Protesten wächst nach Ansicht von Attac der Druck auf die Regierung, sich von der neoliberalen Politik abzuwenden. "Die Menschen können das Gerede von der angeblichen Alternativlosigkeit dieser Politik nicht mehr hören", sagte Peter Wahl vom Attac-Koordinierungskreis. Er sprach sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle hier lebenden Menschen aus und forderte zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit eine deutliche Verkürzung der Arbeitszeiten.

Das Berliner Bündnis gegen Hartz IV ruft zum Boykott der Montagsdemonstration am Roten Rathaus auf. PDS und DGB und einige "Attac-Funktionäre" hätten versucht das Bündnis zu spalten. Das Berliner Bündnis gegen Hartz IV trifft sich auf dem Alexanderplatz.

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