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Doppelmoral beim IOC

Geißler rügt Diskriminierung von Frauen bei der Olympiade

Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler kritisiert die Diskriminierung von Frauen bei der Olympiade und wirft dem Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Doppelmoral vor. Bei den Spielen in Athen seien Länder zugelassen worden, in denen Frauen überhaupt keinen oder nur begrenzt Sport treiben dürften, darunter Dschibuti, Eritrea, Sudan, Tschad, Iran, Jemen, Katar, Kuweit, Oman, Pakistan, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, sagte Geißler dem Kölner "Express" (Montagausgabe). In der Olympischen Charta heiße es aber in Kapitel 1, "alle Formen der Diskriminierung mit Bezug auf ein Land oder eine Person, sei es aus Gründen von Rasse, Religion, Politik, Geschlecht oder aus sonstigen Motiven sind mit der olympischen Bewegung unvereinbar".

Wer diese Prinzipien nicht beachte, dürfe zu den olympischen Spielen nicht zugelassen werden, sagte Geißler. Dennoch habe das IOC es bisher abgelehnt, diese Länder zu sperren. "Auch das Nationale Olympische Komitee in Deutschland hat sich bisher geweigert, eine effiziente Initiative zur Änderung dieses untragbaren Zustandes zu ergreifen."

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