Mangel an finanzieller Unterstützung
Heuschreckenplage nimmt dramatische Ausmaße an
"In Mali wurde bereits ein Drittel der erwarteten Ernte vernichtet", erklärt Matthias Mogge, Programmkoordinator der Deutschen Welthungerhilfe in der Hauptstadt Bamako. Die Bevölkerung müsse sich jetzt schon auf ernste Nahrungsmittelengpässe einstellen. "Nur noch schnelles Handeln kann das Schlimmste verhindern", so Mogge. Doch es mangelt an finanzieller Unterstützung: Allein in Mali werden zur effektiven Bekämpfung der Heuschrecken mindestens 15 Mio. Euro benötigt, doch gerade ein Sechstel wurde bisher von der internationalen Gemeinschaft dafür bereitgestellt.
Die Deutsche Welthungerhilfe bildet in Mali in einigen Regionen des Landes so genannte Brigaden zur Bekämpfung der Heuschreckenschwärme aus. Kleine Gruppen von Bauern aus den betroffenen Dörfern werden in Crashkursen für den Einsatz von Spritzen und Pflanzenschutzmitteln trainiert.
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Am 24. Aug. 2004 unter:
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